Mentor:innen im Mentoringprogramm

Mentor:innen

Verantwortungsvoll und sinnstiftend

Unsere Mentor:innen

Beate Blaschek
Mit fünfzehn war ich verzweifelt, mit achtzehn orientierungslos, bis zweiunddreissig auf der Suche nach dem richtigen Job, bis fünfzig auf der Suche nach dem richtigen Lebenspartner und irgendwann dann doch ein Mensch, der mit sich selbst zufrieden war. Was mir dabei geholfen hat, waren viele unterschiedliche Begegnungen, die manchmal nicht einmal eine Stunde, manchmal mehr als mein halbes Leben andauerten. Jede dieser Begegnungen war eine Chance sich zu öffnen, gehört zu werden, aber auch zuzuhören, eine Person als Ganzes wahrzunehmen und über die Vielfalt von Charakteren und Personen im positiven Sinn zu staunen. Ich habe den Eindruck, in meinem Leben sehr viel bekommen zu haben: sei es die Fähigkeit, mich an der Natur zu erfreuen, an Kunst, an kleinen Gesten oder einem Lächeln, sei es die Freude am Kennlernen anderer Menschen oder die Tatsache als Frau in einer Zeit geboren worden zu sein, die mir viele Möglichkeiten eröffnete. Mentoring heißt für mich, andere Personen zu erkennen und dabei zu begleiten, ihren eigenen Weg zu finden; es bedeutet Anteilnahme und gemeinsames Suchen nach den richtigen Zielen und Strategien, diese zu erreichen. Lebensfreude und soziale Kompetenz bringe ich gern in diese Beziehungen ein.
Kontakt:  beate.blaschek@odysseus.jetzt  

Christine Simeoni
 Aufgewachsen bin ich in einem Dorf, in dem ich viel Bewegungsfreiheit hatte. Am liebsten hielt ich mich im Freien auf. Diese Freiheit habe ich später beim Aufenthalt im Schüler:innenheim sehr vermisst. Ich absolvierte ein Medizinstudium in Innsbruck und entschied mich danach Kinderärztin zu werden. In meinem Berufsleben legte ich viel Wert auf das Gespräch mit den Eltern und den Kindern. Meine Ausbildung: „Personzentrierte Psychotherapie nach Rogers“ half mir, mit Kindern und deren Eltern gut in Kontakt zu kommen und sie damit besser zu unterstützen. Nun bin ich in Pension und merke, dass mir gerade diese Gespräche mit meinen Patient:innen fehlen, vor allem das Zuhören. So freue ich mich darüber Mitglied der Odysseus-Gruppe zu sein und als Mentorin tätig zu werden. Am schönsten finde ich die "Geh-spräche". Ich bin zum zweiten Mal verheiratet und habe zwei Kinder, eine Schwiegertochter und einen süßen Enkelsohn.
Kontakt: christine.simeoni@odysseus.jetzt Kontakt:  christine.simeoni@odysseus.jetzt

Gerhar Lange Gerhard Lange
Mein Lebensmotto, das vor allem aus vielen gemachten Erfahrungen entstanden ist, lautet: Nichts hat ein Ende, alles ist Anfang. Das bedeutet: Niemals aufgeben, egal wie schlimm es auch zu sein scheint, einfach aufstehen und erfahren, dass es immer eine neue Möglichkeit gibt. Ich habe in meinem Leben viele Berufe ausgeübt und nahezu auch alle erlernt. Angefangen bei einer Ausbildung als Kommunalbeamter, über gelernter Koch und langjährige Selbständigkeit, Geschäftsführung sowie Planung und Konzeptionierung in der Gastronomie, hin zur Tätigkeit als geprüfter Immobilienmakler. Weiters eine langjährige Vertriebs- und Managementtätigkeit in der ITK Branche, eine Ausbildung und Tätigkeit als ganzheitlicher Coach, u.a. im Bereich Persönlichkeitsentwicklung, Jobcoaching und im Bereich Newplacement. Auf meinem persönlichen und beruflichen Weg haben mich immer wieder Mentoren begleitet und in Selbsterfahrungsseminaren habe ich gelernt, neue Perspektiven zu entwickeln, mein Bewußtsein zu erweitern und an meiner Weiterentwicklung und Selbstreflexion zu arbeiten. Was mich an der Tätigkeit als Mentor ganz besonders reizt, ist, offen und unvoreingenommen mit Interesse, Empathie und Verständnis Menschen zu begleiten, die sich mir anvertrauen und sich mit mir austauschen möchten. Ich bin bereit und freue mich auf gute Gespräche und neue Wege.span>
Kontakt: gerhard Lange@odysseus.jetzt 


Günther Walch 
 Als Kind war ich oft einsam, habe aber gelernt damit umzugehen. Beschämungserlebnisse in der Schulzeit haben mich geprägt. Aus Angst vor Beschämung machte ich einige Umwege im Leben. In einer Lebenskrise halfen mir Gespräche in einer sicheren Umgebung. Aus dieser Erfahrung weiß ich, wie wichtig es ist ein offenes Ohr zu haben, ohne Lösungen anbieten zu müssen. Bei Odysseus.jetzt stelle ich Raum für Reflexion, Austausch und persönliche Weiterentwicklung zur Verfügung, in der Überzeugung, dass jeder der Experte / die Expertin seines/ihres Lebens ist. Meine Unterstützung kann Ihnen vielleicht helfen das eigene Expertenwissen zu entfalten und im Alltag wirksam werden zu lassen. Einiges, was ich selbst von Mentorinnen lernen durfte, möchte ich mit Freude und Dankbarkeit weitergeben.
 
HansjoergHansjörg Auer  ausgebucht
In meiner beruflichen Tätigkeit als Organisations- und Personalentwickler arbeitete ich viele Jahre lang eng mit Menschen zusammen und machte wertvolle zwischenmenschliche Erfahrungen, die mein Leben bereicherten. Rückblickend kann ich sagen, dass ich viele Unterstützer:innen, Mentor:innen, Berater:innen und Begleiter:innen hatte. Ich habe von ihnen nicht nur Fähigkeiten und Fertigkeiten erlernt, sondern mich auch die Möglichkeit, mich persönlich zu entwickeln.Ich habe sie als Vorbilder angenommen und so auch gelernt, andere Menschen zu unterstützen und zu fördern. Aus diesem Grunde arbeite ich gerne beim Projekt Odysseus mit und freue mich darauf, mich mit jungen Menschen auszutauschen und voneinander lernen zu können.
Kontakt: hansjoerg.auer@odysseus.jetzt 
 
HelmPortrait ego schwarz weiß 20250930 110733uth Tartarotti 
"gestalten" tut der Mensch sein Leben in jedem Alter, auch wird er gestaltet.
Als Bub habe ich auf einem Erdhügel Strassen gebaut, dann eine Modelleisenbahnanlage. Als Pflichtschullehrer hab ich mit den Kindern und Jugendlichen gezeichnet, gemalt, gebastelt, gewerkt, geformt. In meiner Lebensmitte begann ich Skulpturen aus Ton zu bauen/formen/modellieren und Bilder zu malen, also mich bildhauerisch und bildnerisch auszudrücken. Da geht es ganz viel um Schauen, Betrachten, mich einfühlen, mich hineindenken und hineinhören in die Figur und das noch nicht fertige Bild, ums Tasten und Spüren, mir vorstellen …..
Genau das braucht es im übertragenen Sinn, wenn es um die Behandlung der „persönlichen Baustellen“ geht. Dazu hatte ich Gelegenheit in unzähligen Gesprächen mit Schülern und Eltern, in der jahrelangen Teilnahme in einer Männer-Selbsterfahrungsgruppe mit intensivstem Austausch. Im Dialog mit sich erkennen und erspüren können, was ich wirklich brauche, was für mich gut ist.
In diesem Sinne freu ich mich als einer der Mentoren von Odysseus.jetzt Menschen in schwierigen Situationen ein Stück begleiten zu können.
Kontakt:  helmuth.tartarotti@odysseus.jetzt
 
Johannes Knapp
Ich habe Verwaltungs-, Politik- und Wirtschaftswissenschaften studiert und bin zertifizierter Coach der Deutschen Gesellschaft für Systemische Organisationsberatung (GSOB). Außerdem bin ich begeisterter Segler, Bergsteiger und Skifahrer. Das Leben schenkte mir eine interessante Arbeit mit vielen Veränderungen, Herausforderungen und jahrelangen Aufenthalten in Afrika und Asien. Ich leitete Projekte der Entwicklungszusammenarbeit mit interkulturellen Teams, deren Mitglieder ganz unterschiedliche Perspektiven, Werte und Erfahrungen mitbrachten. Lebenslang lernte ich in Theorie und Praxis. Ganz besonders habe ich dabei gelernt, dass Veränderungen im Leben und im beruflichen und privaten Kontext, Unterschiede zwischen Menschen und ihren Lebenssituationen, das Streben nach Anerkennung und Erfolg, Liebe und Glück die zentralen Themen sind, aus denen Fragen, Unsicherheiten und Konflikte entstehen. Darüber tausche ich mich gerne mit anderen aus. Jetzt als Pensionist unterstütze ich gerne jüngere Menschen bei den unterschiedlichsten Herausforderungen. Der Austausch auf Augenhöhe ist mir wichtig. Ich möchte weiterhin lernen und höre gerne zu. Gemeinsam Probleme, ihre Lösungen und notwendige Veränderungen strukturiert durchzudenken ist meine Stärke.
Kontakt: johannes.knapp@odysseus.jetzt
 

Michael Bernert
In meiner früheren beruflichen Tätigkeit mit Menschen mit Handicap und im Berufscoaching habe ich erkannt, dass Menschen oft andere Menschen benötigen, damit aus ihrem Problem eine Aufgabe wird. Das Gespräch bringt Dynamik und Zutrauen bei persönlichen Sackgassen. Das wichtigste Werkzeug ist meiner Meinung nach eine Haltung von Achtung und Selbstbestimmung. Offene Ohren und kluges Fragen helfen bei jedem Prozess der Entwicklung, damit er Entfaltung und persönlichen Gewinn bringt. Besonders freue ich mich über die Begleitung von beruflichen Orientierungs- und Entwicklungsprozessen. Arbeit ist immer mehr als Gelderwerb!
Kontakt:  michael.bernert@odysseus.jetzt  

Peter Pöschl
Der Lebensfluss führte mich an viele Orte und durch unterschiedliche Lebensphasen. In der steirischen Stahlindustrie erlernte ich zunächst ein Handwerk, später holte ich die Hochschulreife nach. Während der Sommer arbeitete ich als Monteur in Deutschland und im Nahen Osten und finanzierte mir damit meinen Traum vom Fliegen: den Segelflug- und Privatpilotenschein.
Diese Leidenschaft brachte mich dazu, an der Universität Innsbruck Meteorologie zu studieren. Dank meiner Taxilenkerlizenz konnte ich mir das Studium weitgehend selbst finanzieren. Anschließend war ich rund 30 Jahre lang als Medienmeteorologe beim Schweizer Fernsehen in Zürich tätig.
Heute, im Ruhestand, beobachte ich nicht nur den Wandel von Wetter und Werten, sondern auch persönliche und gesellschaftliche Veränderungen. Denn nichts bleibt, wie es ist.
Was hält uns davon ab, Wandel anzunehmen – und wie kann er gelingen? Als soziale Wesen erleben wir auch schwierige Zeiten, oft geprägt von unvollkommenem Verhalten. Unser Bewusstsein bietet jedoch viele Möglichkeiten, damit umzugehen. Für mich steht dabei die achtsame Selbstfürsorge im Mittelpunkt.
Ich freue mich auf lösungsorientierte Gespräche auf Augenhöhe mit Menschen jeden Alters

Kontakt: peter.poeschl@odysseus.jetzt


Silvia Stieger
Auf vielen Umwegen, in verschiedenen Ausbildungen, Jobs und Lebenskrisen fand ich viel Unterstützung wohlwollender Menschen, die für mich MentorInnen waren.
Durch Zufall fand ich endlich, wenn auch sehr spät meine Arbeit als Alleinsekretärin in einer stationären langzeittherapeutischen Reha-Einrichtung für Drogenabhängige, wo ich bis zu meiner Pensionierung arbeitete.
Ich traf in meinem Leben viele MentorInnen, die mir zur Seite standen, wenn mich Selbstzweifel plagten.
Im Laufe meines Lebens habe ich erkannt, daß es nur mit genügend Selbstfürsorge, Abgrenzung zum richtigen Zeitpunkt, aber auch ohne ungefragte Ratschläge zu bekommen, möglich ist, den jeweils nächsten Schritt zu gehen und Krisen zu überwinden.
Dieses Wissen und Gefühl möchte ich gerne als Mentorin bei Odysseus an junge Menschen weitergeben, die auch an einem Wendepunkt im Leben stehen.
Kontakt: silvia.stieger@odysseus.jetzt Kontakt:  silvia.stieger@odysseus.jetzt

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